Taubheit

Als Taubheit wird der vollständige Verlust der Hörfähigkeit nach dem Spracherwerb bezeichnet. Die Taubheit kann sich sowohl einseitig als auch für beide Ohren äußern. Spätertaubte können aufgrund der enormen persönlichen und sozialen Veränderung unter starker psychischer Belastung leiden.

Oftmals wird das Erlernen der Gebärdensprache abgelehnt und darüber hinaus ist das Angebot ambulanter Behandlung oder Kommunikationstrainings sehr eingeschränkt. Ein Cochlea Implantat kann zu einer Verbesserung der Hörleistung führen, dennoch bleiben ertaubte Menschen hörgeschädigt.

Ursachen

Die Ertaubung als auch die Gehörlosigkeit müssen nicht zwangsläufig auf einer Beeinträchtigung der Hörorgane basieren. Es ist durchaus auch möglich, dass das Gehirn die aufgenommen Geräusche einfach nicht verarbeitet. Eine Ertaubung kann infolge bestimmter Krankheiten auftreten:

 

  • Meningitis
  • Enzephalitis
  • Scharlach
  • Masern
  • Tuberkulose
  • Osteomyelitis
  • Mittelohr-Erkrankungen
  • Otosklerose

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